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<title>Ruth Fischer</title>
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<h1 id="firstHeading" class="firstHeading mw-first-heading"><span class="mw-page-title-main">Ruth Fischer</span></h1>
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<p><b>Ruth Fischer</b> (* <a href="11._Dezember" title="11. Dezember">11. Dezember</a> <a href="1895" title="1895">1895</a> in <a href="Leipzig" title="Leipzig">Leipzig</a> als <b>Elfriede Fischer</b>; † <a href="13._M%C3%A4rz" title="13. März">13. März</a> <a href="1961" title="1961">1961</a> in <a href="Paris" title="Paris">Paris</a>) war eine deutsch-österreichische <a href="Publizist" title="Publizist">Publizistin</a> und Politikerin. Sie war Mitbegründerin der <a href="Kommunistische_Partei_%C3%96sterreichs" title="Kommunistische Partei Österreichs">Kommunistischen Partei Deutschösterreichs</a> (KPDÖ) in <a href="%C3%96sterreich#Erste_Republik_(1918–1933)" title="Österreich">Österreich</a> und 1924 bis zu ihrem Parteiausschluss 1926 Vorsitzende der <a href="Kommunistische_Partei_Deutschlands" title="Kommunistische Partei Deutschlands">Kommunistischen Partei Deutschlands</a> (KPD) in der <a href="Weimarer_Republik" title="Weimarer Republik">Weimarer Republik</a>.
</p><p>Sie gehörte zur antistalinistischen („<a href="Ultralinke" title="Ultralinke">ultralinken</a>“) Opposition innerhalb der kommunistischen Bewegung, war nach ihrem KPD-Ausschluss Mitglied der Gruppe <a href="Linke_Kommunisten" title="Linke Kommunisten">Linke Kommunisten</a> und 1928 Mitbegründerin des <a href="Leninbund" title="Leninbund">Leninbundes</a>. Im amerikanischen Exil befasste sie sich wissenschaftlich und publizistisch weiter kritisch mit dem Stalinismus.
</p>

<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Leben">Leben</h2></div>
<p>Fischer wurde 1895 als Elfriede Fischer geboren. Ihre Eltern waren der österreichische <a href="Philosoph" title="Philosoph">Philosoph</a> und <a href="Privatgelehrter" title="Privatgelehrter">Privatgelehrte</a> <a href="Rudolf_Eisler_(Philosoph)" title="Rudolf Eisler (Philosoph)">Rudolf Eisler</a> und die Leipziger Fleischerstochter Ida Maria Fischer. Als die Eltern ein Jahr nach ihrer Geburt heirateten, übernahmen auch ihre Töchter den Familiennamen <i>Eisler</i>. Jüngere Geschwister waren der Komponist <a href="Hanns_Eisler" title="Hanns Eisler">Hanns Eisler</a> und der Journalist <a href="Gerhart_Eisler" title="Gerhart Eisler">Gerhart Eisler</a>.
</p><p>Bedingt durch die wissenschaftliche Laufbahn des Vaters zog die Familie Eisler 1901 von Leipzig nach <a href="Wien" title="Wien">Wien</a>. Fischer wuchs in einem bildungsbürgerlich geprägten Umfeld auf, in dem Musik und Literatur zum Alltäglichen gehörten. Als Gymnasiastin betätigte sie sich bereits politisch und schloss sich der bürgerlich-jüdischen Organisation Freideutsche Jugendbewegung an, die nationalkommunistische Ideen vertrat.<sup id="cite_ref-1" class="reference"><a href="#cite_note-1"><span class="cite-bracket">[</span>1<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> An der <a href="Universit%C3%A4t_Wien" title="Universität Wien">Universität Wien</a> studierte sie ab 1914 <a href="Philosophie" title="Philosophie">Philosophie</a>, <a href="Volkswirtschaftslehre" title="Volkswirtschaftslehre">Nationalökonomie</a>, <a href="P%C3%A4dagogik" title="Pädagogik">Pädagogik</a>, <a href="Psychologie" title="Psychologie">Psychologie</a> und <a href="Politikwissenschaft" title="Politikwissenschaft">Politik</a>, nach Kriegsausbruch 1914 rief sie eine <a href="Linksradikalismus" title="Linksradikalismus">linksradikale</a> Studentengruppe mit ins Leben.
</p><p>Am 10. Juli 1915 heiratete sie den Journalisten <a href="Paul_Friedl%C3%A4nder_(Journalist)" title="Paul Friedländer (Journalist)">Paul Friedländer</a>, mit dem sie am 24. Dezember 1917 den Sohn Friedrich Gerhart bekam, später als <a href="Frederick_Gerard_Friedlander" title="Frederick Gerard Friedlander">F.&nbsp;G. Friedlander</a> (1917–2001) Mathematikprofessor in Großbritannien.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Politische_Laufbahn">Politische Laufbahn</h2></div>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Anfänge"><span id="Anf.C3.A4nge"></span>Anfänge</h3></div>
<p>Fischer trat mit Beginn des Studiums 1914 der <a href="Sozialdemokratische_Partei_%C3%96sterreichs" title="Sozialdemokratische Partei Österreichs">Sozialdemokratischen Arbeiterpartei Österreichs (SDAPÖ)</a> von <a href="Victor_Adler" title="Victor Adler">Victor Adler</a> bei. Drei Jahre später wurde sie Mitglied der Freien Vereinigung Österreichischer Studenten. Im Frühjahr 1918 initiierte sie mit ihrem Mann die Zeitschrift <i>Weckruf</i>, deren verantwortliche Redakteurin sie wurde. Diese Zeitung sollte zum 1.&nbsp;Mai erstmals erscheinen. Die Zeitschrift wurde jedoch bereits vor dem ersten Erscheinen verboten und die bereits gedruckte erste Ausgabe beschlagnahmt.
</p><p>In Wien wurde am 3. November 1918 unter ihrer führenden Beteiligung die <a href="Kommunistische_Partei_%C3%96sterreichs" title="Kommunistische Partei Österreichs">KPDÖ</a>, die spätere KPÖ, gegründet. Fischer hatte das Mitgliedsbuch mit der Nummer&nbsp;1. Wegen der Teilnahme an der bewaffneten Besetzung der Redaktion der Wiener <i><a href="Neue_Freie_Presse" class="mw-redirect" title="Neue Freie Presse">Neuen Freien Presse</a></i> verbrachte sie kurze Zeit später drei Wochen im Gefängnis.
</p><p>Am 9. Februar 1919 hielt sie vor 42 Delegierten das Hauptreferat auf dem ersten Parteitag der KPDÖ, die zu diesem Zeitpunkt bereits 3000 Mitglieder hatte. In dieser Zeit war sie auch Herausgeberin des KPDÖ-Organs <i>Der Weckruf/Die Rote Fahne</i> sowie Redakteurin der Zeitschrift <i>Die revolutionäre Proletarierin</i>.
</p><p>Im August 1919 ging die Familie Friedländer auf Einladung von <a href="Willi_M%C3%BCnzenberg" title="Willi Münzenberg">Willi Münzenberg</a> und nach innerparteilichen Meinungsverschiedenheiten zwischen Kriegsheimkehrern und Arbeitern einerseits und den jungen bürgerlichen Intellektuellen andererseits nach <a href="Berlin" title="Berlin">Berlin</a>. Zu diesem Zeitpunkt nahm sie den Rufnamen <i>Ruth Fischer</i> an.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Linker_KPD-Flügel"><span id="Linker_KPD-Fl.C3.BCgel"></span>Linker KPD-Flügel</h3></div>
<p>Ab 1920 arbeitete Fischer am theoretischen KPD-Organ <i><a href="Die_Internationale_(Zeitschrift/Gruppe_Internationale)" title="Die Internationale (Zeitschrift/Gruppe Internationale)">Die Internationale</a></i> mit. 1921 gelangten Ruth Fischer, die in diesem Jahr von Friedländer geschieden wurde, und der <a href="Ukraine" title="Ukraine">ukrainische</a> Kommunist <a href="Arkadi_Maslow" title="Arkadi Maslow">Arkadi Maslow</a> in den Zentralausschuss der <a href="Kommunistische_Partei_Deutschlands" title="Kommunistische Partei Deutschlands">KPD</a> und übernahmen die Leitung der Berliner KPD. In den folgenden Jahren entwickelte sich Ruth Fischer zu einer der wichtigsten Figuren des linken Parteiflügels, der die Parteiführung um <a href="August_Thalheimer" title="August Thalheimer">August Thalheimer</a>, <a href="Heinrich_Brandler" title="Heinrich Brandler">Heinrich Brandler</a> und <a href="Ernst_Meyer_(Politiker%2C_1887)" title="Ernst Meyer (Politiker, 1887)">Ernst Meyer</a>, vor allem nach dem gescheiterten <a href="Hamburger_Aufstand" title="Hamburger Aufstand">Aufstandsversuch in Hamburg</a> 1923, kritisierte.
</p><p>Um die <a href="Deutsche_Staatsb%C3%BCrgerschaft" class="mw-redirect" title="Deutsche Staatsbürgerschaft">deutsche Staatsbürgerschaft</a> zu erhalten, ging sie 1922<sup id="cite_ref-2" class="reference"><a href="#cite_note-2"><span class="cite-bracket">[</span>2<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> formal eine Ehe mit dem Kommunisten und Kominternmitarbeiter Gustav Golke ein, von dem sie 1928 geschieden wurde. Sie lebte dann bis 1941 mit Maslow zusammen.
</p><p>Bereits im März 1923 zeigte sie sich als besonders radikale Vertreterin des <a href="Ultralinke" title="Ultralinke">linken Flügels</a>. Auf dem Bezirksparteitag Rheinland-Nord (Essen) brachte sie eine Resolution ein, nach der „die Arbeiterschaft“ im Rhein-Ruhr-Gebiet den <a href="Ruhrbesetzung" title="Ruhrbesetzung">deutsch-französischen Konflikt</a> ausnutzen und eine Arbeiterrepublik gründen solle; diese Republik sollte dann eine Armee nach Mitteldeutschland entsenden und dort die Macht ergreifen. Die Resolution wurde mit 68 zu 55 Stimmen abgelehnt. Damals meinte Fischer: „Es kommt der Tag, wo alle Genossen hinter uns stehen und die hinauswerfen, die auf dem Boden der Demokratie stehen und mit der Weimarer Verfassung liebäugeln.“<sup id="cite_ref-3" class="reference"><a href="#cite_note-3"><span class="cite-bracket">[</span>3<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Laut einem Bericht des Rätekommunisten <a href="Franz_Pfemfert" title="Franz Pfemfert">Franz Pfemfert</a> in der Zeitschrift <i><a href="Die_Aktion" title="Die Aktion">Die Aktion</a></i> hielt Fischer im Sommer 1923, obwohl ihr Vater Jude war, eine <a href="Judenfeindlichkeit#Der_Begriff_Antisemitismus" class="mw-redirect" title="Judenfeindlichkeit">antisemitische</a> Rede, welche nationalsozialistische Parolen gegen jüdische Kapitalisten als unbewussten <a href="Klassenkampf" title="Klassenkampf">Klassenkampf</a> darstellte und zum Mord an jüdischen Kapitalisten aufrief, dem dann nur noch der Kampf gegen nichtjüdische Kapitalisten folgen müsse: <i>„Wer gegen das <a href="Geldjude" title="Geldjude">Judenkapital</a> aufruft, meine Herren, ist schon Klassenkämpfer, auch wenn er es nicht weiß. Sie sind gegen das Judenkapital und wollen die Börsenjobber niederkämpfen. Recht so. Tretet die Judenkapitalisten nieder, hängt sie an die Laterne, zertrampelt sie. Aber meine Herren, wie stehen Sie zu den Großkapitalisten, den Stinnes, Klöckner …?“</i><sup id="cite_ref-4" class="reference"><a href="#cite_note-4"><span class="cite-bracket">[</span>4<span class="cite-bracket">]</span></a></sup><sup id="cite_ref-5" class="reference"><a href="#cite_note-5"><span class="cite-bracket">[</span>5<span class="cite-bracket">]</span></a></sup><sup id="cite_ref-6" class="reference"><a href="#cite_note-6"><span class="cite-bracket">[</span>6<span class="cite-bracket">]</span></a></sup><sup id="cite_ref-7" class="reference"><a href="#cite_note-7"><span class="cite-bracket">[</span>7<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Der Auftritt wird als „Schlüsselzitat eines ‚Antisemitismus von links‘“ gelesen und als Teil des sogenannten „<a href="Albert_Leo_Schlageter" title="Albert Leo Schlageter">Schlageter</a>-Kurses“ von <a href="Karl_Radek" title="Karl Radek">Karl Radek</a> als Vertreter der <a href="Kommunistische_Internationale" title="Kommunistische Internationale">Komintern</a> in der Weimarer Republik gedeutet.<sup id="cite_ref-8" class="reference"><a href="#cite_note-8"><span class="cite-bracket">[</span>8<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Dieser in der KPD umstrittene, jedoch vom Parteivorsitzenden <a href="Heinrich_Brandler" title="Heinrich Brandler">Heinrich Brandler</a> und Mitgliedern der KPD-Zentrale wie <a href="Hermann_Remmele" title="Hermann Remmele">Hermann Remmele</a> mitgetragene<sup id="cite_ref-OKGS_9-0" class="reference"><a href="#cite_note-OKGS-9"><span class="cite-bracket">[</span>9<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Kurs versuchte, im nationalistisch aufgeladenen Klima des <a href="Ruhrbesetzung" title="Ruhrbesetzung">Ruhrkampfs</a>, durch Diskussionen mit völkischen nationalsozialistischen Kräften deren Ideologie als tatsächlich nicht antikapitalistisch aufzuzeigen. Dabei distanzierte man sich vom Judenhass der Nationalsozialisten und ermunterte sie gleichzeitig zu Gewalt gegen das "Juden-Kapital".<sup id="cite_ref-OKGS_9-1" class="reference"><a href="#cite_note-OKGS-9"><span class="cite-bracket">[</span>9<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Das Vorgehen ist von der Parteilinken, zunächst sogar von Fischer selbst, heftig kritisiert und nach wenigen Wochen im September 1923 aufgegeben worden.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Vorsitzende_der_KPD">Vorsitzende der KPD</h3></div>
<p>Nach dem Scheitern des Hamburger Aufstands im Oktober 1923 wurde Ruth Fischer 1924 in die oberste Führungsriege der Partei gewählt. Als Vorsitzende des Politischen Büros des Zentralkomitees der KPD stand sie als „Frontfrau der KPD“<sup id="cite_ref-10" class="reference"><a href="#cite_note-10"><span class="cite-bracket">[</span>10<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> an der Spitze der Partei und bestimmte den ultralinken Kurs dieser Zeit als deren Hauptgegner die SPD galt. Zu diesem Zeitpunkt wurde Fischer Kandidatin des Exekutivkomitees der <a href="Kommunistische_Internationale" title="Kommunistische Internationale">Kommunistischen Internationale</a> (EKKI). Fischer wandte sich ebenso gegen die ermordete KPD-Mitbegründerin und Vordenkerin <a href="Rosa_Luxemburg" title="Rosa Luxemburg">Rosa Luxemburg</a> und kennzeichnete ihre Werke mit dem <a href="Politisches_Schlagwort" title="Politisches Schlagwort">Kampfbegriff</a> <i>Luxemburgismus</i> als <a href="Dissident" title="Dissident">Abweichung</a> vom <a href="Leninismus" title="Leninismus">Leninismus</a> bzw. <a href="Marxismus-Leninismus" title="Marxismus-Leninismus">Marxismus-Leninismus</a>.<sup id="cite_ref-11" class="reference"><a href="#cite_note-11"><span class="cite-bracket">[</span>11<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Sie begründete diese Abkehr von Luxemburg damit, dass sich der Zustand der Partei als „<a href="Gonorrhoe" title="Gonorrhoe">Tripperkranken</a>“ nicht mit den Ideen Luxemburgs als „<a href="Syphilis" title="Syphilis">Syphilisbazillen</a>“ bessern werde.<sup id="cite_ref-12" class="reference"><a href="#cite_note-12"><span class="cite-bracket">[</span>12<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Der Historiker <a href="J%C3%B6rn_Sch%C3%BCtrumpf" title="Jörn Schütrumpf">Jörn Schütrumpf</a> dokumentierte als Sinnbild der politischen Gegnerschaft zu Luxemburg die <a href="Kolportage" title="Kolportage">Kolportage</a>, dass Fischer 1925 am Todestag von dieser in Begleitung zu deren Grab am <a href="Revolutionsdenkmal" title="Revolutionsdenkmal">Revolutionsdenkmal</a> zog und auf dieses urinierte.<sup id="cite_ref-13" class="reference"><a href="#cite_note-13"><span class="cite-bracket">[</span>13<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Fischer setzte als Parteivorsitzende ebenso die <a href="Bolschewisierung" class="mw-redirect" title="Bolschewisierung">Bolschewisierung</a> der KPD um, die die innerparteiliche Demokratie der Partei zerstörte, an die später <a href="Ernst_Th%C3%A4lmann" title="Ernst Thälmann">Ernst Thälmann</a> als ihr Nachfolger anknüpfen sollte.<sup id="cite_ref-14" class="reference"><a href="#cite_note-14"><span class="cite-bracket">[</span>14<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Ab Mitte 1924 war sie für die KPD Reichstagsabgeordnete (Listenplatz&nbsp;3) und Abgeordnete im Preußischen Landtag (Listenplatz&nbsp;1). Die <a href="Vertr%C3%A4ge_von_Locarno" title="Verträge von Locarno">„Locarno“</a>-Politik von Reichskanzler <a href="Gustav_Stresemann" title="Gustav Stresemann">Gustav Stresemann</a> kritisierte sie im Reichstag als „Preisgabe deutschen Bodens und deutscher Arbeiter für einen künftigen Krieg gegen Russland“ für ein „Entgegenkommen England[s] und Frankreich[s]“. Fischer warf der Außenpolitik des <a href="Kabinett_Stresemann_II" title="Kabinett Stresemann II">Kabinetts Stresemann</a> vor, die Weimarer Republik zu einem <a href="Vasall" title="Vasall">Vasallen</a> zu machen, der „Anschluss sucht an den englischen Räuber, um in seinem Schatten mitzurauben.“ In diesem Zusammenhang benannte sie den <a href="V%C3%B6lkerbund" title="Völkerbund">Völkerbund</a> als ein „<a href="Konsortium" title="Konsortium">Konsortium</a> der Räuber, mit der Aufgabe, die Kriege idealistisch zu überzuckern.“<sup id="cite_ref-15" class="reference"><a href="#cite_note-15"><span class="cite-bracket">[</span>15<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Ausschluss_aus_der_KPD_1926">Ausschluss aus der KPD 1926</h3></div>
<p>Bereits im August 1924 geriet die <i>Gruppe Maslow-Fischer</i> wegen „ultralinker Abweichungen“ in die Kritik der Moskauer Parteiführung unter <a href="Josef_Stalin" title="Josef Stalin">Stalin</a> sowie der <a href="Komintern" class="mw-redirect" title="Komintern">Komintern</a> unter <a href="Nikolai_Iwanowitsch_Bucharin" title="Nikolai Iwanowitsch Bucharin">Nikolaj Bucharin</a>. In diesem Zusammenhang traf Fischer im September 1925 in <a href="Moskau" title="Moskau">Moskau</a> mit <a href="Josef_Stalin" title="Josef Stalin">Stalin</a> zusammen und wurde in den folgenden zehn Monaten an einer Rückkehr nach Deutschland gehindert. In dieser Zeit war sie im Moskauer <a href="Hotel_Lux" title="Hotel Lux">Hotel Lux</a> untergebracht. Zeitgleich wurde Arkadi Maslow in Berlin wegen Hochverrats in Untersuchungshaft festgehalten. Während sie zuerst noch an Thälmanns Seite war,<sup id="cite_ref-mdr_16-0" class="reference"><a href="#cite_note-mdr-16"><span class="cite-bracket">[</span>16<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> nahm dieser nach ihrer Rückkehr nach Deutschland Abstand zu ihr und übernahm am 1. September die Führung der KPD.
</p><p>Im Juni 1926 konnte Fischer aus Moskau fliehen und kehrte nach Deutschland zurück, im gleichen Jahr wurde Maslow aus der Haft entlassen. Im August 1926 wurden beide aus der Partei ausgeschlossen. Als Mitglieder der Reichstagsgruppe <a href="Linke_Kommunisten" title="Linke Kommunisten">Linke Kommunisten</a> versuchten sie in der Folgezeit gemeinsam v.&nbsp;a. mit <a href="Grigori_Jewsejewitsch_Sinowjew" title="Grigori Jewsejewitsch Sinowjew">Grigori Sinowjew</a> die <a href="Linke_Opposition_in_der_Sowjetunion" title="Linke Opposition in der Sowjetunion">Linksopposition</a> gegen den Kominternkurs unter Stalin und Bucharin um sich zu sammeln. Kurzzeitig waren sie 1928 Mitglieder der KPD-Linksabspaltung <a href="Leninbund" title="Leninbund">Leninbund</a>, verließen diesen jedoch wieder, weil sie eine gegen die KPD gerichtete, eigenständige Wahlkandidatur für falsch hielten und nach der Kapitulation von Sinowjew und <a href="Lew_Borissowitsch_Kamenew" title="Lew Borissowitsch Kamenew">Kamenew</a> gegenüber Stalin die Hoffnung hegten, wieder in die KPD aufgenommen zu werden. Nachdem ihnen die Wiederaufnahme 1929 verwehrt worden war, zog Fischer sich zunächst aus der unmittelbaren Politik zurück und arbeitete bis 1933 als Pädagogin und Sozialfürsorgerin im Berliner <a href="Bezirk_Wedding" title="Bezirk Wedding">Bezirk Wedding</a>.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Nationalsozialismus_und_Exil">Nationalsozialismus und Exil</h3></div>


<p>Nach der <a href="Machtergreifung" title="Machtergreifung">Machtübernahme</a> der <a href="Nationalsozialistische_Deutsche_Arbeiterpartei" title="Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei">NSDAP</a> flüchtete sie am 9. März 1933 gemeinsam mit Maslow aus Deutschland. Sie stand im August 1933, unter dem Namen <i>Elfriede Gohlke</i> und als einzige Frau, auf der <i><a href="Erste_Ausb%C3%BCrgerungsliste_des_Deutschen_Reichs_von_1933" title="Erste Ausbürgerungsliste des Deutschen Reichs von 1933">Ersten Ausbürgerungsliste des Deutschen Reichs</a></i>.<sup id="cite_ref-17" class="reference"><a href="#cite_note-17"><span class="cite-bracket">[</span>17<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Fischer und Maslow gingen über <a href="Prag" title="Prag">Prag</a> nach <a href="Frankreich" title="Frankreich">Frankreich</a> ins <a href="Exil" title="Exil">Exil</a>, wo sie gemeinsam mit einigen anderen Kommunisten die <i>Gruppe Internationale</i> ins Leben riefen und bis 1936 mit <a href="Leo_Trotzki" title="Leo Trotzki">Trotzki</a> zusammenarbeiteten.
</p><p>In den Wirren des Krieges, verfolgt vom Deutschen Reich und der Sowjetunion, erreichte Ruth Fischer über Südfrankreich, Spanien und Portugal im Frühjahr 1941 New York. Maslow, der Fischer auf der Flucht von Paris bis <a href="Lissabon" title="Lissabon">Lissabon</a> begleitet hatte, bekam kein amerikanisches Visum und gelangte von Lissabon aus, getrennt von seiner Frau, im Mai 1941 nach <a href="Havanna" title="Havanna">Havanna</a> auf Kuba. Am 21. November 1941 wurde Maslow in Havanna bewusstlos auf der Straße nahe seinem Hotel gefunden und verstarb kurz darauf.<sup id="cite_ref-18" class="reference"><a href="#cite_note-18"><span class="cite-bracket">[</span>18<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Ruth Fischer ging von einer Ermordung Maslows durch den sowjetischen Geheimdienst aus und begann nun ihren Feldzug gegen die <a href="Stalinismus" title="Stalinismus">Stalinisten</a>. Ab 1944 gab sie das Nachrichtenbulletin <i>The Network</i> heraus, in dem sie über stalinistische Aktivitäten verschiedener Art berichtete. 1945 erhielt sie an der <a href="University_of_Cambridge" title="University of Cambridge">Universität Cambridge</a> einen Forschungsauftrag zur Geschichte des <a href="Kommunismus" title="Kommunismus">Kommunismus</a>. 1948 erschien ihr Buch <i>Stalin and German Communism</i>. Unter dem Decknamen Alice Miller war sie eine der Schlüsselfiguren der Geheimdienstorganisation „The Pond“.<sup id="cite_ref-19" class="reference"><a href="#cite_note-19"><span class="cite-bracket">[</span>19<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Dem <a href="Komitee_f%C3%BCr_unamerikanische_Umtriebe" title="Komitee für unamerikanische Umtriebe">Komitee für unamerikanische Aktivitäten</a> (HUAC), einem Ausschuss des Repräsentantenhauses, gegenüber bestätigte Ruth Fischer die Tätigkeit ihres Bruders <a href="Gerhart_Eisler" title="Gerhart Eisler">Gerhart</a> für KPD, Komintern und <a href="Gossudarstwennoje_polititscheskoje_uprawlenije" title="Gossudarstwennoje polititscheskoje uprawlenije">GPU</a> und bezeichnete ihn als mitschuldig am Tode von <a href="Hugo_Eberlein" title="Hugo Eberlein">Hugo Eberlein</a> und <a href="Nikolai_Iwanowitsch_Bucharin" title="Nikolai Iwanowitsch Bucharin">Nikolai Bucharin</a>. Ihren Bruder <a href="Hanns_Eisler" title="Hanns Eisler">Hanns</a> bezeichnete sie als „Kommunisten im philosophischen Sinn“.<sup id="cite_ref-20" class="reference"><a href="#cite_note-20"><span class="cite-bracket">[</span>20<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Bei der Verhandlung gegen Gerhart war sie Hauptzeugin der Anklage. In der Folge kam Gerhart Eisler in Haft, Hanns Eisler wurde ausgewiesen.
</p><p>1948 ermöglichte sie <a href="Franz_Jung" title="Franz Jung">Franz Jung</a> die Einwanderung in die USA und unterstützte ihn nicht nur finanziell. Mit ihm blieb sie auch in ihrer Pariser Zeit eng verbunden.
</p><p>Nach 1955 lebte sie als politische Publizistin in Paris und veröffentlichte ihre Werke <i>Von Lenin zu Mao</i> und <i>Die Umformung der Sowjetgesellschaft</i> und publizierte in verschiedenen Zeitschriften wie den <i><a href="Neue_Gesellschaft/Frankfurter_Hefte" title="Neue Gesellschaft/Frankfurter Hefte">Frankfurter Heften</a></i>.
</p><p>Sie starb 1961 in Paris und wurde auf dem <a href="Cimeti%C3%A8re_Montparnasse" class="mw-redirect" title="Cimetière Montparnasse">Friedhof Montparnasse</a> beigesetzt.
</p><p>Am 18. Februar 2022 wurde vor ihrem ehemaligen Wohnort, <a href="Berlin-Britz" title="Berlin-Britz">Berlin-Britz</a>, Andreasberger Straße 9, ein <a href="Stolperstein" class="mw-redirect" title="Stolperstein">Stolperstein</a> verlegt.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Ruth_Fischers_Namen">Ruth Fischers Namen</h2></div>
<p>Ruth Fischer nutzte in verschiedenen Abschnitten ihres Lebens, ihrer politischen und publizistischen Tätigkeit sowie bei Grenzübertritten verschiedene <a href="Pseudonym" title="Pseudonym">Pseudonyme</a>. In Folge sind einige von ihnen aufgeführt:
</p>
<ul><li>Geboren als Elfriede Fischer</li>
<li>Elfriede Eisler nach der Heirat der Eltern und der <a href="Ehelichkeitserkl%C3%A4rung" title="Ehelichkeitserklärung">Ehelichkeitserklärung</a> für beide Töchter</li>
<li>Elfriede Friedländer durch Heirat mit dem Publizisten Paul Friedländer (1891–1943)</li>
<li>Ruth Fischer; beim Umzug nach Berlin 1919 eingeführter Rufname</li>
<li>Elfriede Golke nach Scheinheirat 1923 mit Gustav Golke, um die deutsche Staatsbürgerschaft und das passive Wahlrecht zu bekommen, daher auch offizieller Name als Mitglied des Reichstags</li>
<li>Ruth Kämpfer, Maria Ida Schmidt oder <i>Genossin Müller</i> als kommunistische Publizistin</li>
<li>Helene Stein, Helene Geiringer oder Liane Bosshardt bei illegalen Grenzübertritten<sup id="cite_ref-21" class="reference"><a href="#cite_note-21"><span class="cite-bracket">[</span>21<span class="cite-bracket">]</span></a></sup></li>
<li>Elfriede Eisler-Pleuchot, nach dem Krieg in New York, Pleuchot war ihr Familienname nach einer erneuten Scheinheirat im Exil zur Erlangung der französischen Staatsbürgerschaft</li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Publikationen">Publikationen</h2></div>
<ul><li><i>Sexualethik des Kommunismus</i>. Wien 1920 (erschienen unter dem Namen Elfriede Friedländer).</li>
<li><i>Deutsche Kinderfibel</i>. Rowohlt, Berlin 1933 (zusammen mit Franz Heimann).</li>
<li><i>Stalin und der deutsche Kommunismus. Der Übergang zur Konterrevolution</i>. Verlag der Frankfurter Hefte, Frankfurt am Main 1948.</li>
<li><i>Stalin and German Communism</i>. Cambridge/MA, 1948.</li>
<li><i>Von Lenin zu Mao. Kommunismus in der Bandung-Ära</i>. Diederichs, Köln, Düsseldorf 1956.</li>
<li><i>Die Umformung der Sowjet-Gesellschaft. Chronik der Reformen 1953–1958</i>. Diederichs, Düsseldorf 1958.</li>
<li><i>Stalin und der deutsche Kommunismus. Mit einer Vorbemerkung von <a href="Klaus_Kinner" title="Klaus Kinner">Klaus Kinner</a></i>. Bd. I: <i>Von der Entstehung des deutschen Kommunismus bis 1924</i>. Bd. II: <i>Die Bolschewisierung des deutschen Kommunismus ab 1925</i>. 2 Bde. [1948], Berlin 1991, ISBN 3-320-01635-0.</li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Literatur">Literatur</h2></div>
<ul><li><a href="Mario_Ke%C3%9Fler" title="Mario Keßler">Mario Keßler</a>: <i>Ruth Fischer (1895–1961). Ein Leben mit und gegen Kommunisten.</i> Böhlau Verlag, Köln 2013, ISBN 978-3-412-21014-4. Onlinetext auf dem <a rel="nofollow" class="external text" href="https://zeitgeschichte-digital.de/doks/frontdoor/index/index/searchtype/collection/id/16670/docId/844/start/8/rows/10">Dokumentenserver von Zeitgeschichte Digital.</a></li>
<li>Ruth Fischer, <a href="Arkadi_Maslow" title="Arkadi Maslow">Arkadij Maslow</a>: <i>Abtrünnig wider Willen. Aus Briefen und Manuskripten des Exils.</i> Herausgegeben von Peter Lübbe. Oldenbourg, München 1990, ISBN 3-486-55331-3.</li>
<li><a href="Sabine_Hering" title="Sabine Hering">Sabine Hering</a>, <a href="Kurt_Schilde" title="Kurt Schilde">Kurt Schilde</a>: <i>Kampfname Ruth Fischer. Wandlungen einer deutschen Kommunistin.</i> dipa, Frankfurt am Main 1995, ISBN 3-7638-0358-0.</li>
<li>Mario Keßler: <i>Antistalinismus oder Antikommunismus? Ruth Fischer als „Kronzeugin“ gegen die „Kommunistische Verschwörung“ in den USA.</i> In: <i>Jahrbuch für Historische Kommunismusforschung.</i> 2011, S. 205–222, <span class="-print"><a href="Internationale_Standardnummer_f%C3%BCr_fortlaufende_Sammelwerke" title="Internationale Standardnummer für fortlaufende Sammelwerke">ISSN</a>&nbsp;<span style="white-space:nowrap"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://zdb-katalog.de/list.xhtml?t=iss%3D%220944-629X%22&amp;key=cql">0944-629X</a></span></span>.</li>
<li><a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.bundesstiftung-aufarbeitung.de/de/recherche/kataloge-datenbanken/biographische-datenbanken/ruth-fischer"><i>Fischer, Ruth</i>.</a> In: <a href="Hermann_Weber_(Historiker%2C_1928)" title="Hermann Weber (Historiker, 1928)">Hermann Weber</a>, <a href="Andreas_Herbst" title="Andreas Herbst">Andreas Herbst</a>: <i>Deutsche Kommunisten. Biographisches Handbuch 1918 bis 1945.</i> 2., überarbeitete und stark erweiterte Auflage. Dietz, Berlin 2008, ISBN 978-3-320-02130-6.</li>
<li>Annelie Schalm: <i>Ruth Fischer – eine Frau im Umbruch des internationalen Kommunismus 1920–1927.</i> In: <i>Biographisches Handbuch zur Geschichte der kommunistischen Internationale: Ein deutsch-russisches Forschungsprojekt.</i> Berlin 2007 (Herausgeber: <a href="Klaus_Meschkat" title="Klaus Meschkat">Klaus Meschkat</a>, <a href="Michael_Buckmiller" title="Michael Buckmiller">Michael Buckmiller</a>), Seite 129–147.</li>
<li>Felix Pankonin: <i>Profil einer Renegatin. Ruth Fischers exemplarische Biografie.</i> In: <a href="Dan_Diner" title="Dan Diner">Dan Diner</a> (Hrsg.): <i>Jahrbuch des Simon-Dubnow-Instituts, XIII.</i> 2014, S. 491–521, ISBN 978-3-525-36943-2.</li></ul>
<p><i>zur Familie:</i>
</p>
<ul><li><a href="J%C3%BCrgen_Schebera" title="Jürgen Schebera">Jürgen Schebera</a>: <i>Hanns Eisler. Eine Biographie in Texten, Bildern und Dokumenten.</i> = <i>Eisler.</i> Schott, Mainz u.&nbsp;a. 1998, ISBN 3-7957-2383-3 (Biographie über Hanns Eisler).</li>
<li><a href="Ronald_Friedmann" title="Ronald Friedmann">Ronald Friedmann</a>: <i>Ulbrichts Rundfunkmann. Eine Gerhart-Eisler-Biographie.</i> 2007, ISBN 3-360-01083-3 (Biographie über Gerhart Eisler).</li></ul>
<p><i>zum politischen Umfeld:</i>
</p>
<ul><li><a href="R%C3%BCdiger_Zimmermann" title="Rüdiger Zimmermann">Rüdiger Zimmermann</a>: <i>Der Leninbund. Linke Kommunisten in der Weimarer Republik.</i> Düsseldorf 1978, ISBN 3-7700-5096-7.</li>
<li>Marcel Bois: <i>Kommunisten gegen Hitler und Stalin. Die linke Opposition der KPD in der Weimarer Republik.</i> Essen 2014, ISBN 978-3-8375-1282-3.</li>
<li><a href="Olaf_Kistenmacher" title="Olaf Kistenmacher">Olaf Kistenmacher</a>: "Gegen den Geist des Sozialismus". Anarchistische und kommunistische Kritik der Judenfeindschaft in der KPD zur Zeit der Weimarer Republik. ça ira, Dezember 2023, ISBN 978-3-86259-146-6.</li>
<li>Olaf Kistenmacher: Voraussetzungen für eine kritische Auseinandersetzung mit Antisemitismus in der Linken, <i><a href="HaGalil" title="HaGalil">haGalil</a></i>, 31. März 2022. <a rel="nofollow" class="external free" href="https://www.hagalil.com/2022/03/antisemitismus-in-der-linken/">https://www.hagalil.com/2022/03/antisemitismus-in-der-linken/</a></li></ul>
<ul><li><span id="Hoffrogge2017"></span><a href="Ralf_Hoffrogge" title="Ralf Hoffrogge">Ralf Hoffrogge</a>: <cite style="font-style:italic">Der Sommer des Nationalbolschewismus? Die Stellung der KPD-Linken zum Ruhrkampf und ihre Kritik am „Schlageter-Kurs“ von 1923</cite>. In: <cite style="font-style:italic">Sozial.Geschichte Online</cite>. <span style="white-space:nowrap">Nr.<span style="display:inline-block;width:.2em">&nbsp;</span>20/2017</span>, 20.&nbsp;März 2017, <span style="white-space:nowrap">S.<span style="display:inline-block;width:.2em">&nbsp;</span>99–146</span> (<a rel="nofollow" class="external text" href="https://duepublico2.uni-due.de/receive/duepublico_mods_00043556">uni-due.de</a>).<span class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&amp;rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Ajournal&amp;rfr_id=info:sid/de.wikipedia.org:Ruth+Fischer&amp;rft.atitle=Der+Sommer+des+Nationalbolschewismus%3F+Die+Stellung+der+KPD-Linken+zum+Ruhrkampf+und+ihre+Kritik+am+%E2%80%9ESchlageter-Kurs%E2%80%9C+von+1923&amp;rft.au=Ralf+Hoffrogge&amp;rft.date=2017-03-20&amp;rft.genre=journal&amp;rft.issue=20%2F2017&amp;rft.jtitle=Sozial.Geschichte+Online&amp;rft.pages=99-146" style="display:none">&nbsp;</span></li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Weblinks">Weblinks</h2></div>
<div class="sisterproject" style="margin:0.1em 0 0 0;"><div class="noresize noviewer" style="display:inline-block; line-height:10px; min-width:1.6em; text-align:center;" aria-hidden="true" role="presentation"><span class="mw-default-size" typeof="mw:File"><span title="Commons"></span></span></div><b><span class=""><a class="external text" href="https://commons.wikimedia.org/wiki/Category:Ruth_Fischer?uselang=de"><span lang="en">Commons</span>: Ruth Fischer</a></span></b>&nbsp;– Sammlung von Bildern</div>
<ul><li><a rel="nofollow" class="external text" href="https://portal.dnb.de/opac.htm?method=simpleSearch&amp;query=118691392">Literatur von und über Ruth Fischer</a> im Katalog der <a href="Deutsche_Nationalbibliothek" title="Deutsche Nationalbibliothek">Deutschen Nationalbibliothek</a></li>
<li><a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.reichstag-abgeordnetendatenbank.de/selectmaske.html?pnd=118691392&amp;recherche=ja"><i>Ruth Fischer</i></a> in der Datenbank der Reichstagsabgeordneten</li>
<li>Mario Keßler: <a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.deutsche-biographie.de/118691392.html#dbocontent"><i>Fischer, Ruth</i></a> in <a href="NDB-online" title="NDB-online">NDB-online</a></li>
<li><a rel="nofollow" class="external text" href="https://hollisarchives.lib.harvard.edu/repositories/24/resources/1691">Ruth Fischer papers</a> in der <a href="Houghton_Library" title="Houghton Library">Houghton Library</a> der <a href="Harvard_University" title="Harvard University">Harvard University</a></li>
<li><a rel="nofollow" class="external text" href="https://litkult1920er.aau.at/litkult-lexikon/fischer-ruth/">Eintrag zu Ruth Fischer bei litkult1920er.aau.at</a>, ein Projekt der Universität Klagenfurt</li>
<li><a rel="nofollow" class="external text" href="https://fraueninbewegung.onb.ac.at/node/1849">Biographie und Bibliographie</a> bei „Frauen in Bewegung: 1918–1938“ (Österreichische Nationalbibliothek)</li>
<li><a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.tagblatt-wienerzeitung.at/nachrichten/archiv/208595_Die-Frau-die-Stalin-veraergerte.html"><i>Die Frau, die Stalin verärgerte</i>.</a> „Extra-Lexikon“ der <a href="Wiener_Zeitung" title="Wiener Zeitung">Wiener Zeitung</a>; Kurzbiografie</li>
<li><a rel="nofollow" class="external text" href="http://trend.infopartisan.net/trd0999/t050999.html"><i>Das System Pieck-Ulbricht (1925–1927)</i>.</a> In: Ruth Fischer: <i>Stalin und der deutsche Kommunismus</i>. Band II</li>
<li><a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.spiegel.de/spiegel/print/d-44447815.html"><i>Kommunismus: Eine verpaßte Revolution</i>.</a> In: <a href="Der_Spiegel" title="Der Spiegel">Der Spiegel</a> 14/1950, 6. April 1950.</li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Einzelnachweise">Einzelnachweise</h2></div>
<div class="mw-references-wrap mw-references-columns"><ol class="references">
<li id="cite_note-1"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-1">↑</a></span> <span class="reference-text"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.tagblatt-wienerzeitung.at/nachrichten/archiv/208595_Die-Frau-die-Stalin-veraergerte.html"><i>Eine Erinnerung an die Kommunistin Ruth Fischer</i>.</a> In: <i><a href="Wiener_Zeitung" title="Wiener Zeitung">Wiener Zeitung</a></i>, 25. Mai 2001; abgerufen am 18. November 2013</span>
</li>
<li id="cite_note-2"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-2">↑</a></span> <span class="reference-text">Heiratsregister Standesamt Berlin 13b, Nr. 1427/1922</span>
</li>
<li id="cite_note-3"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-3">↑</a></span> <span class="reference-text">Hermann Weber: <i>Die Wandlung des deutschen Kommunismus. Die Stalinisierung der KPD in der Weimarer Republik</i>. Band 1. Europäische Verlagsanstalt, Frankfurt am Main 1968, S.&nbsp;47&nbsp;f.</span>
</li>
<li id="cite_note-4"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-4">↑</a></span> <span class="reference-text"><span class="cite">Franz Pfemfert: <a rel="nofollow" class="external text" href="https://archive.org/details/die-aktion-13.1923"><i>Die schwarzweiszrote Pest im ehemaligen Spartakusbund.</i></a> In: Die Aktion 13.14, 1923 [Der Weg der KPD], Sp. 373f., hier Sp. 374.<span class="Abrufdatum"> Abgerufen am 21.&nbsp;Januar 2024</span>.</span><span style="display: none;" class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&amp;rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Adc&amp;rfr_id=info%3Asid%2Fde.wikipedia.org%3ARuth+Fischer&amp;rft.title=Die+schwarzweiszrote+Pest+im+ehemaligen+Spartakusbund&amp;rft.description=Die+schwarzweiszrote+Pest+im+ehemaligen+Spartakusbund&amp;rft.identifier=https%3A%2F%2Farchive.org%2Fdetails%2Fdie-aktion-13.1923&amp;rft.creator=Franz+Pfemfert&amp;rft.language=de">&nbsp;</span></span>
</li>
<li id="cite_note-5"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-5">↑</a></span> <span class="reference-text"><i><a rel="nofollow" class="external text" href="https://collections.fes.de/historische-presse/periodical/zoom/137041">„Hängt die Judenkapitalisten.“ Ruth Fischer als Antisemitin.</a></i> In: <i><a href="Vorw%C3%A4rts_(Deutschland)" title="Vorwärts (Deutschland)">Vorwärts</a></i>, 22. August 1923, Abendausgabe, S.&nbsp;2&nbsp;f., abgerufen am 21. Juli 2019.</span>
</li>
<li id="cite_note-6"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-6">↑</a></span> <span class="reference-text"><a href="Mario_Ke%C3%9Fler" title="Mario Keßler">Mario Keßler</a>: <a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.rosalux.de/fileadmin/rls_uploads/pdfs/173_Kessler.pdf"><i>Die KPD und der Antisemitismus in der Weimarer Republik</i></a>. In: UTOPIE kreativ, H. 173 (März 2005), S. 223–232 (PDF; 94&nbsp;kB), S.&nbsp;4</span>
</li>
<li id="cite_note-7"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-7">↑</a></span> <span class="reference-text"><span class="cite"><a href="Olaf_Kistenmacher" title="Olaf Kistenmacher">Olaf Kistenmacher</a>: <a rel="nofollow" class="external text" href="https://engageonline.wordpress.com/2015/11/04/from-judas-to-jewish-capital-antisemitic-forms-of-thought-in-the-german-communist-party-kpd-in-the-weimar-republic-1918-1933-olaf-kistenmacher-engage-journa/"><i>From ‘Judas’ to ‘Jewish Capital’: Antisemitic Forms of Thought in the German Communist Party (KPD) in the Weimar Republic, 1918-1933.</i></a> In: <i>Engage Online.</i> 4.&nbsp;November 2015,<span class="Abrufdatum"> abgerufen am 12.&nbsp;Dezember 2020</span> (englisch).</span><span style="display: none;" class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&amp;rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Adc&amp;rfr_id=info%3Asid%2Fde.wikipedia.org%3ARuth+Fischer&amp;rft.title=From+%E2%80%98Judas%E2%80%99+to+%E2%80%98Jewish+Capital%E2%80%99%3A+Antisemitic+Forms+of+Thought+in+the+German+Communist+Party+%28KPD%29+in+the+Weimar+Republic%2C+1918-1933&amp;rft.description=From+%E2%80%98Judas%E2%80%99+to+%E2%80%98Jewish+Capital%E2%80%99%3A+Antisemitic+Forms+of+Thought+in+the+German+Communist+Party+%28KPD%29+in+the+Weimar+Republic%2C+1918-1933&amp;rft.identifier=https%3A%2F%2Fengageonline.wordpress.com%2F2015%2F11%2F04%2Ffrom-judas-to-jewish-capital-antisemitic-forms-of-thought-in-the-german-communist-party-kpd-in-the-weimar-republic-1918-1933-olaf-kistenmacher-engage-journa%2F&amp;rft.creator=%5B%5BOlaf+Kistenmacher%5D%5D&amp;rft.date=2015-11-04&amp;rft.language=en">&nbsp;</span><br>auf Deutsch: Olaf Kistenmacher: <i>Vom „Judas“ zum „Judenkapital“. Antisemitische Denkformen in der KPD der Weimarer Republik, 1918–1933</i>, in: Matthias Brosch u.&nbsp;a. (Hrsg.): <i>Exklusive Solidarität. Linker Antisemitismus in Deutschland. Vom Idealismus zur Antiglobalisierungsbewegung</i>, Berlin, Metropol 2007, S. 69–86</span>
</li>
<li id="cite_note-8"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-8">↑</a></span> <span class="reference-text">Ralf Hoffrogge: <cite style="font-style:italic"><a href="#Hoffrogge2017">Der Sommer des Nationalbolschewismus?</a></cite> In: <cite style="font-style:italic">Sozial.Geschichte Online</cite>. <span style="white-space:nowrap">Nr.<span style="display:inline-block;width:.2em">&nbsp;</span>20</span>, 2017, <span style="white-space:nowrap">S.<span style="display:inline-block;width:.2em">&nbsp;</span>99–146</span>.<span class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&amp;rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Ajournal&amp;rfr_id=info:sid/de.wikipedia.org:Ruth+Fischer&amp;rft.atitle=Der+Sommer+des+Nationalbolschewismus%3F&amp;rft.au=Ralf+Hoffrogge&amp;rft.date=2017&amp;rft.genre=journal&amp;rft.issue=20&amp;rft.jtitle=Sozial.Geschichte+Online&amp;rft.pages=99-146" style="display:none">&nbsp;</span></span>
</li>
<li id="cite_note-OKGS-9"><span class="mw-cite-backlink">↑ <sup><a href="#cite_ref-OKGS_9-0">a</a></sup> <sup><a href="#cite_ref-OKGS_9-1">b</a></sup></span> <span class="reference-text">Olaf Kistenmacher: <i>"Gegen den Geist des Sozialismus". Anarchistische und kommunistische Kritik der Judenfeindschaft in der KPD zur Zeit der Weimarer Republik</i>, ça ira-Verlag, Freiburg/Wien, 2023, S. 30ff.</span>
</li>
<li id="cite_note-10"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-10">↑</a></span> <span class="reference-text">Mario Keßler: <i>Ruth Fischer. Ein Leben mit und gegen Kommunisten (1895–1961)</i>, Zeithistorische Studien Nr. 51, Böhlau Verlag, Köln/Weimar/Wien, 2013, S. 132.</span>
</li>
<li id="cite_note-11"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-11">↑</a></span> <span class="reference-text"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.rosalux.de/fileadmin/images/HKWM/Luxemburgismus-HKWM08II.pdf">Manfred Grieger, Holger Politt: <i>Historisch-Kritisches Wörterbuch</i>, Band 8/II</a>, abgerufen am 22. Mai 2024.</span>
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<li id="cite_note-12"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-12">↑</a></span> <span class="reference-text">Angelika Voss, Ursula Büttner, Hermann Weber: <i>Vom Hamburger Aufstand zur politischen Isolierung. Kommunistische Politik 1923–1933 in Hamburg und im Deutschen Reich</i>, Landeszentrale für politische Bildung Hamburg, 1983, S. 187.</span>
</li>
<li id="cite_note-13"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-13">↑</a></span> <span class="reference-text"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://assets.deutschlandfunk.de/FILE_729a1f1ca1076fdfe12b0fa213593321/original.pdf">Deutschlandfunk: <i>„Ein scharfer Wind bläst durch die Lande“. Eine Lange Nacht über Rosa Luxemburg und Karl Liebknecht</i></a> vom 27./28. Januar 2021.</span>
</li>
<li id="cite_note-14"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-14">↑</a></span> <span class="reference-text"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.deutschlandfunk.de/bolschewistin-und-skrupellose-antikommunistin-100.html">Henry Bernhard: <i>Bolschewistin und skrupellose Antikommunistin</i></a> vom 17. Juni 2013.</span>
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<li id="cite_note-15"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-15">↑</a></span> <span class="reference-text"><a href="Erich_Eyck" title="Erich Eyck">Erich Eyck</a>: <i>Geschichte der Weimarer Republik</i>, Band 2, S. 26 f.</span>
</li>
<li id="cite_note-mdr-16"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-mdr_16-0">↑</a></span> <span class="reference-text"><span class="cite"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.mdr.de/geschichte/ns-zeit/widerstand/ernst-thaelmann-portraet-100.html"><i>Der Mann, den sie "Teddy" nannten.</i></a> mdr.de, 22.&nbsp;August 2021,<span class="Abrufdatum"> abgerufen am 11.&nbsp;Dezember 2025</span>.</span><span style="display: none;" class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&amp;rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Adc&amp;rfr_id=info%3Asid%2Fde.wikipedia.org%3ARuth+Fischer&amp;rft.title=Der+Mann%2C+den+sie+%22Teddy%22+nannten&amp;rft.description=Der+Mann%2C+den+sie+%22Teddy%22+nannten&amp;rft.identifier=https%3A%2F%2Fwww.mdr.de%2Fgeschichte%2Fns-zeit%2Fwiderstand%2Fernst-thaelmann-portraet-100.html&amp;rft.publisher=mdr.de&amp;rft.date=2021-08-22">&nbsp;</span></span>
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<li id="cite_note-17"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-17">↑</a></span> <span class="reference-text">Michael Hepp (Hrsg.): <cite style="font-style:italic">Die Ausbürgerung deutscher Staatsangehöriger 1933–45 nach den im Reichsanzeiger veröffentlichten Listen</cite>. <span style="white-space:nowrap">Band<span style="display:inline-block;width:.2em">&nbsp;</span>1</span>: Listen in chronologischer Reihenfolge. De Gruyter Saur, München 1985, ISBN 3-11-095062-6, <span style="white-space:nowrap">S.<span style="display:inline-block;width:.2em">&nbsp;</span>3</span> (Nachdruck von 2010).<span class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&amp;rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Abook&amp;rfr_id=info:sid/de.wikipedia.org:Ruth+Fischer&amp;rft.btitle=Die+Ausb%C3%BCrgerung+deutscher+Staatsangeh%C3%B6riger+1933-45+nach+den+im+Reichsanzeiger+ver%C3%B6ffentlichten+Listen&amp;rft.date=1985&amp;rft.genre=book&amp;rft.isbn=3110950626&amp;rft.pages=3&amp;rft.place=M%C3%BCnchen&amp;rft.pub=De+Gruyter+Saur&amp;rft.volume=Band+1%3A+Listen+in+chronologischer+Reihenfolge" style="display:none">&nbsp;</span></span>
</li>
<li id="cite_note-18"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-18">↑</a></span> <span class="reference-text">Peter Lübbe (Hrsg.): <i>Ruth Fischer/Arkadij Maslow: Abtrünnig wider Willen. Aus Briefen und Manuskripten des Exils.</i> R. Oldenbourg, München 1990, S. 16–20 („Einführung“ des Herausgebers).</span>
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<li id="cite_note-19"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-19">↑</a></span> <span class="reference-text"><a rel="nofollow" class="external text" href="http://www.newsmax.com/Newsfront/US-Spy-Agency-The-Pond/2010/07/29/id/366034">newsmax.com</a></span>
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<li id="cite_note-20"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-20">↑</a></span> <span class="reference-text">Mario Keßler: Ruth Fischer. Ein Leben mit und gegen Kommunisten (1895–1961) Böhlau, Köln Weimar Wien 2013, S. 630–648, ISBN 978-3-412-21014-4.</span>
</li>
<li id="cite_note-21"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-21">↑</a></span> <span class="reference-text">Mario Keßler: <i>Ruth Fischer: Ein Leben mit und gegen Kommunisten (1895–1961)</i>, Zeithistorische Studien, Band 51, Böhlau, 2013, S. 7f.</span>
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<div class="klappleiste-kopf">Parteivorsitzende der <a href="Kommunistische_Partei_Deutschlands" title="Kommunistische Partei Deutschlands">Kommunistischen Partei Deutschlands</a> (1919–1968)</div>
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<p><a href="Karl_Liebknecht" title="Karl Liebknecht">Karl Liebknecht</a>/<a href="Rosa_Luxemburg" title="Rosa Luxemburg">Rosa Luxemburg</a>&nbsp;|
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